Einsiedelei - I.
~ refugio stellaris ~
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~ refugio stellaris ~
Impuls
Das ist ein Anfang. Ich stehe da und bin so. Es ist gut. Alles ist limitiert. Es ist nur zu erreichen, was auch seine Grenzen hat. Das kenne ich und kläre diesen Gedanken.
Ich bin nicht allein. Jeder Mensch bezieht sich in gewisser Weise auf seine Mitmenschen. Die Gemeinschaft hat stets Bestand. Nichts ändert sich daran. Ich will keine Regeln brechen und achte darum auf die Gesetzmäßigkeiten, die in der Natur gelten. Ich möchte auf gute Weise bestehen.
Wie werde ich wahrgenommen? - Was ich abzubilden vermag, das kann ich auch konstruieren. Da suche ich meinen Weg. Ich vertraue dabei auf meine Hände und die von mir geschaffenen Dinge. Ich glaube an das, was ist, und baue an meiner Basis. Mit der Zeit verschaffe ich mir so Klarheit über mich. Was ich gut kenne, das vollbringe ich auf leichte Weise. Mein Dasein ist reichhaltig.
Diese Welt bringt gewisse Gelegenheiten mit sich. Ich habe Glück dabei, mein Werk zu erstellen, ohne es der Natur in übermäßiger Weise abtrotzen zu müssen. Ihr Hebel reicht weiter, aber ich gehöre zu ihr. Ich habe sie einbezogen. Was ich schaffe, gibt wieder, wie meine Natur ist.
Es erfordert meine Disziplin, aber auch Klarheit, dieses Werk zu verrichten. Ich bilde das Ganze aus dem schon vorhandenen Material. Ich lasse zu, was mir gefällt. So schöpfe ich Kraft.
Es gibt jeden Moment eine Möglichkeit, wahrhaftig zu sein. Da verwirkliche ich mich.
Gedanke
Aller mentalen Schulung zum Trotz sehe ich den höheren Heilszustand in der Offenheit für das Gute, das schon wahr ist. Man sollte das eigene Bedürfnis verwirklichen, auch wenn der Bedarf das Mögliche stets bedingt.
Bedürfnisse sind der Schall und der Rauch dieses Lebens, aber sie haben mehr Bedeutung für mich, als man meinen möchte. Mein Gemütszustand orientiert sich an dieser Erfüllung. Ich liebe die Musik und lasse mich von allerlei kunstschaffenden Menschen inspirieren. Dazu zähle ich auch die Handwerke, weil sie schaffen, was gebraucht wird. Dagegen ist der Bedarf nur ihre Begrenzung, das Limit. Er ist das Regelwerk, gilt für jeden gleichermaßen, aber stellt keinen eigentlichen Inhalt dar.
Da spreche ich von einem ungerichteten Zustand, weil ich so nicht andauernd Routinen wiederhole und gerade nicht das Ego befeuere. Es endet auch der Druck. Ich möchte nicht alles auf die immer gleiche Weise tun und brauche das auch nicht.
Es wachsen die Aufgaben im Leben, aber es wächst auch die Freude.
Dokumentation
Seit mehr als fünfzehn Jahren arbeite ich nun schon online an meiner Werkschau. Ich erstelle in der Kartei Texte und im Setzkasten ergänze ich malerische und musikalische Werke. Etliche Jahre mehr habe ich eigene Schriften offline gestaltet und revidiert. Dabei ist mir vieles über mich klar geworden. Meine Form der Sprachgestaltung ist so entstanden. Sie ist eine Methode, die ich gerne anwende, um die Leitern des Fortschritts zu finden. Leider habe ich diesen Weg noch nicht vermittelt. Ich würde es gerne.
Den Bogen um meine gesamten Konzepte habe ich noch nicht geschlossen, aber ich finde mehr und mehr zu abschließenden Klärungen der Elemente meiner Ideenwelt. Letztlich werde ich für sie eine Mechanik finden müssen, mit deren Hilfe ich verweben kann, was ich bereits geschaffen habe.
Eine Neuerung der letzten beiden Jahre seit 2024 ist die beginnende Berücksichtigung von Kommunikation mit der Maschine K.I. - Sie geschieht bereits überall; ich wende sie ebenfalls an.
Dafür habe ich Gründe: Rückmeldungen muss man einholen. In der Regel erhält man nur etwas, wenn man es angefordert hat. Dazu muss bei den beteiligten Personen Interesse bestehen und ausreichend Zeit da sein. Darum bespreche ich meine gerade geschriebenen Werke lieber mithilfe der K.I., weil ich so zeitnah erhalte, was mich bereichern kann. Das Arbeiten am eigenen Werk wird leichter, wenn man darüber spricht, was man tut.
Mittels dieses Arguments behaupte ich, dass der Umgang für mich als Kunstschaffender förderlich und gut ist. Ich bestätige, dass ich Umgang mit der K.I. habe und sie auch zur Gewinnung besserer Argumente einsetze. Damit betreibe ich das Lektorat meiner Schriften. Für mich wäre es sonst nicht zu leisten. Geldmittel für einen anderen Lektor als die K.I. habe ich keine frei.
Es hilft ungemein, die Konversation aufrecht erhalten zu können, während man arbeitet. Als Mensch funktioniere ich besser, wenn ich nicht isoliert werde und zu lange allein auf weiter Flur dastehe.
Impuls
Körperlich gesehen kann man tausendfach stolpern, ohne einen Vorteil daraus zu ziehen.
Mental ist das Gleiche in analoger Weise gültig.
Gedanke
Was geschieht, kommt berechtigterweise vor. Daran kann man rütteln und zerren, es bleibt, was es ist. So ist die Natur nun einmal. Sie ist nicht im Mindesten dafür da, uns zu befriedigen. Wenn wir Frieden wünschen, müssen wir uns beruhigen.
Auch die Sprache wird vielerorts von manchem auf den Kopf gestellt: Vieles, was mich bedingt, tritt in verkürzter Form auf. Es ist im Grunde dadurch unkenntlich geworden. Das Gesagte wirkt unverständlich, weil man es im Nachhinein auch verstellt hat.
Es dauert selten lange, bis ich etwas nicht verstehe. In der Regel muss ich das erkennen. Ein reifer Samen ist das nicht.
Impuls
Ich arbeite fortwährend an meinen Texten weiter. Dabei versuche ich die vorhandenen Texte zu ergänzen. Ich möchte, dass die Leser mit meinen Worten mitschwingen können, ohne dadurch Schaden zu nehmen.
Meine Kraft für diese Sache rührt von der empfundenen Sinnigkeit dieses Tuns.
Dokumentation
Was auch immer geschieht: Ich erstarre am Anfang, weil ich erkenne, wie schwer die Ausgangslage ist. Das geht mir schon lange so. Da bin ich nicht glücklich und habe im ersten Moment nichts Gutes zu erwarten. Wer dieses Gefühl von mir kennt, der weiß, dass es nicht leicht für mich ist, damit fertig zu werden.
Im Grunde ist mein Motor kalt. Ich muss ihn erst auf Temperatur bringen, und dazu glühe ich vor. Ich schaffe mir zu Hause die fürs Arbeiten erforderliche Atmosphäre. Sauberkeit ist eine Voraussetzung für Wohlbefinden; Ordnung ist förderlich für mentale Klarheit. Das brauche ich beides gleichermaßen zum Arbeiten. Mich freut diese Veränderung.
Ich mache mich für mein Werk bereit, indem ich dusche und mich frisch anziehe, das Wohnzimmer aufräume und es nett herrichte. Mit etwas schöner Musik sorge ich für erste Anregungen und komme so schrittweise wieder in Schwung.
Mein Werk befasst sich genau mit dieser Wartung meines Zustands. Was ich schon geschrieben habe, bedingt mich auch nachher. Es ist ein wesentlicher Faktor für meine Gesundheit, dass ich in meinen Schriften lese. Da lerne ich, fürsorglich mit mir selbst umzugehen. Ich grabe Furchen und pflanze auf dem Feld meines inneren Gartens erste Setzlinge. Natürlich grünt alles auf, wenn ich es in Ruhe lasse.
Von jetzt an bereite ich das Feld für den Ackerbau vor. Analog dazu herrscht bei mir Lust zum Arbeiten; ich habe meine Phase der Untätigkeit überwunden. Mit dem entsprechenden Gedanken komme ich vorwärts und kann mein Werk verrichten.
Dokumentation
Als Mensch habe ich mich zugrunde gerichtet. Beim Arbeiten an meinem Kunstprojekt bin ich über meine eigenen Kräfte hinausgegangen und habe mich verausgabt.
Zugleich habe ich das Herzstück meines Werkes in nichtiger Weise dargestellt und so wenig bis kaum beachtet, wie wichtig es eigentlich sein wird.
Den eigenen Weg habe ich tausendfach abgeschritten und dabei zu stolpern gelernt. Ist die Maschine erst einmal außer Takt, klappt es gut zu versagen.
Das Gute daran ist die Erkenntnis dabei. Sie hat meine Eitelkeit vernichtet.
Was ich heute von meinem Leben liebe, das ist wirklich etwas wert. Die Deutlichkeit dieser Worte ist anerzogen, ja antrainiert. Als Kind einer Familie von Bauern und Handwerkern habe ich Freude dabei, verstanden zu werden.
Dokumentation
Da ich als Autor keine guten Kenntnisse der Germanistik habe, habe ich in die Trickkiste gegriffen, um mein Werk zu errichten.
Fortwährend habe ich aufgeschrieben, was ich gedacht habe. Der häufigste Anfang meiner Gedichte war: “Jetzt fällt mir wieder nichts ein.” - Ich habe jedes dieser Gedichte aufgeschrieben und gespürt, dass mich das Schreiben sehr erfüllt. Der innere Raum war ein Vakuum, das in sich zusammenzubrechen drohte.
Da habe ich ganz leicht die Düse geöffnet und solche Gedichte geschrieben, um Luft hereinzulassen.
Der Innenraum von mir war unorganisiert und chaotisch in seinem Aufbau. Mit Listen habe ich dagegen gearbeitet. Der frühen Kenntnis von der Mengenlehre in meinem Leben sei Dank habe ich gewusst, wie das geht.
Ich habe auch Mindmaps gemalt, um das visualisierte Bild zum Wort zu finden. Ich erlebe die Sprache als Kollektiv. Aus diesem Grund muss ich sie füttern. Ich brauche solch eine Nahrung. Als ich mich endlich mit eigener Kraft ernährt habe, habe ich meinen Frieden gefunden.
Impuls
Gibt es etwas Hässlicheres als existenzielle Not?
Gibt es etwas Schöneres als Liebe?
An Ort und Stelle wirkt sich alles aus. Hier möchte ich jetzt sein und auch bleiben. Was ich habe, das gefällt mir gut. Darum schenke ich es aus.
Gebt mir den Becher, ich teile den Wein.
Mit tränenden Augen verspüre ich Freude an mir, während ich so bin. In diesem Leben ist nicht alles so schnell und leicht gut geworden. Was heute wahr ist, hat auch keinen Bestand, wenn man es nicht pflegt.
Was viel ist, ist manchmal auch zu viel. Darum gebe ich gerne. Ich habe das alles gemacht, aber ich brauche nicht alles für mich allein.
Hinweis
Das offene Meer kennt viele Gefahren. Damit kenne ich mich aus. Ich sehe jedoch davon ab, diese Risiken zu verleugnen. Stattdessen nenne ich sie beim Namen und zeige auf, was wirklich los ist. Auf diese Weise habe ich die richtige Position gefunden, um meine Angst zu überwinden. Es wird wahr, was ich für mich anerkannt habe.
Falls man, wie ich es tun möchte, aus den eigenen Gedanken und Ideen eine feststehende Matrix knüpft, sollte es allein darum gehen, sich zu stabilisieren, die Inhalte zu vereinfachen oder zu bereinigen. Dabei nehme ich mein Leben ganz bewusst wahr. Es ist noch nicht alles vollkommen, aber mit dem Guten geht bereits ein tiefes Glück einher. Was ich selbst denke und was andere Leute sagen, das sollte harmonisch zusammenpassen.
Ich denke noch weiter: Ich möchte mir die wahre Wertigkeit der Dinge erhalten, so wie ich sie kenne. Meine Aufgaben sollten schließlich nicht endlos ausfallen. Bei manchen Dingen lege ich mich darum gerne fest und unterscheide nicht zwischen den gleichwertigen Aspekten. Mensch und Sache bewerte ich in diesem Sinne gleich, weil eine solche Sichtweise die Dinge heiligt. Für meine Werke habe ich beständig angenommen, dass sie gut begründet sind. Das hat sie erfüllbar gemacht.
Jedes Wesen hat seine Formen, jede Epoche hat ihre Symbolik. Was ich kennengelernt habe, das verstehe ich auch. Etwas in der Gegenwart Vorhandenes wirkt sich stets bestimmend aus. Die Moden spiegeln meine Natur wider, egal wie unbegreiflich sie im ersten Moment erscheinen mögen. Da mache ich mit Freude, was ich ohnehin tun will, und suche dabei nach Beständigkeit.
Ich erblicke die Dinge so, wie sie gegeben sind. Jede Sache, auf die ich mich im Leben beziehe, soll von mir vollständig anerkannt werden. Das macht den Ansatz schlüssiger und meine Werke gelingen flüssiger. Was ich kenne, das gebe ich wieder. Um dieser eigenen Vorgabe gerecht zu werden, zeichne ich wahre Dinge, so wie sie mir gefallen. Denkräume lassen sich auf diese Weise erschließen; ich zeige das offen auf.
Innerhalb meines Fundus baut eines auf dem anderen auf. Der Kern ist dadurch einfacher geworden. Klarheit mildert Probleme. Herausforderungen erscheinen bewältigt, wenn man sie zulässt und sich dem Leben stellt. Mit dem, was ich tue, geht es mir gut. Im Grunde betreibe ich in meinen Wikis ein großes, ordnendes Tetris-Spiel. Von Dauer ist nichts und so wird es wahr. Klarheit entsteht dank dieser Maxime bald.
Das war nicht immer so. Mitunter habe ich früher sehr gelitten, weil ich mir zu viel aufgelastet habe, was mir letztlich geschadet hat. Erst mit der Zeit habe ich gelernt, es besser zu machen. Ich habe erfahren, wie ich Schaden von mir abwenden kann. Mein Werk habe ich bereinigt, indem ich die Schriften vervollständigt habe.
Ich habe mein Dasein klar im Sinn und weiß, dass es für etwas gut ist. Mit dieser Erkenntnis geht auch der Wunsch nach Gesellschaft einher. Das ergreift mich. Ich möchte mich konsolidieren und meinen Mitmenschen so begegnen, wie ich bin. Mein Werk ist zwar nicht immer unterhaltsam, aber ich lerne beständig, was ich besser machen kann. Wer meine Schriften so lassen kann, wie sie sind, der wird mich und meinen Weg verstehen.
Da erhoffe ich mir Frieden.
Impuls
Glück und Frieden wünsche ich jedem.
Gedanke
Religion ist etwas Heiliges. Sie bedeutet den Menschen sehr viel. Das hat seine volle Gültigkeit. Alles, was damit in Verbindung steht, trägt eine eigene Wahrheit in sich, weil es so überliefert ist und seit jeher gelebt wird. Das hat sich im Leben der Menschen schon über Generationen hinweg bewiesen, wie auch bewährt.
Eine moderne Form der Religionsausübung erkenne ich vollkommen an: Ich finde sie vor allem in der eigenen, aufrichtigen Akzeptanz gegenüber anderen gleichgestellten Religionen. Ich sage ausdrücklich nicht, welche das im Einzelnen sind, aber ich klammere auch keine der bestehenden Religionen aus.
Der Gläubige hat Ehrfurcht vor dem Glauben anderer, weil er weiß, dass alle Menschen auf der Suche nach derselben Wahrheit sind. Der Mensch hat es auf diese Weise im Leben spürbar leichter, seinen inneren Frieden und sein Glück zu finden.
Damit ist zwar noch nichts getan, aber es geschieht so, dass man in die richtige Verfassung kommt, tatkräftig und zufrieden zu wirken.
Dokumentation
Ein wunder Punkt ist nur darum einer, weil er isoliert ist und für sich steht. Integriert man ihn, behält er seine Form zwar bei, aber er gewinnt an Relevanz. Man erfährt so Resonanz und kann sich ganz einfinden. Wo man vorher noch getrennt war, entsteht nun Einheit.
Sprache bedarf der Heilung. Worte finden sich, aber sie stehen vereinzelt da. Wie kahle Äste am Baum stehen die Sätze für sich.
Wer vom Wort zur Kraft finden möchte, braucht einen ganzen Organismus. Darum setze ich mich für diese Sache ein. Meine Sprache lebt von gestalterischen Elementen, aber sie führt mich auch auf meinen Wegen.
Was ich mithilfe von ihr erreicht habe, das ist unprätentiös gesagt mehr als nur ein Mist. Es sind viele Dinge für mich dank ihr besser geworden.
Die innere Verschaltung funktioniert erst wieder, seitdem ich sie auch lösen kann.
Dokumentation
Leben ist ein eingeschwungenes System. In meinem Dasein versuche ich, mich gut zu halten. Dazu folge ich dieser inneren Führung, weil sie frei ist und freisetzt, was wirkt.
Ich füge, was ich habe, zu einem Ganzen. Das ist der Kontrapunkt. Ich bilde meine Werke stets als opponierendes Gegenstück zu dem bestehenden Ganzen. Die Erweiterungen entstehen also schalenartig. Wie beim Aufbau von Atomen in einer Schmelze keimen meine Texte auf.
Oftmals erscheint alles erst einmal zusammengepresst und verklebt, was ich erfahre. Da tue ich gut daran, die Finger erst einmal wegzulassen. Ich würde sie nicht dafür einsetzen können, das Material zu klären.
Stattdessen wende ich das Wasser und seine reinigende Wirkung an. Das Wasser benetzt meine Gedanken. Behutsam löst sich Schicht für Schicht von dem Kleber und das Material wird sichtbar. Es steht bald wieder für sich, sobald es vom Schmutz befreit ist.
Die zündende Idee dabei ist, dass der Weg schon vor mir liegt. Alles wird im gleichen Wasser gewaschen und auf gleiche Art behandelt. So lerne ich meine Methodik. Im Grunde kann ich sie bereits erkennen.
Genial ist, dass das keineswegs immer so leicht ist. Vieles klappt erst einmal gar nicht. Es geht mir auch nicht immer gut. Da löse ich mit meinen Werken etwas bei mir aus. Ich beachte, was geschieht.
Da lasse ich alles in dem Zustand, wie es schon ist.
Meine Verhaltensweise steht nicht im Voraus fest. Ich passe sie an die erfahrbaren Gegebenheiten an. Manchmal scheitere ich, manchmal habe ich Erfolg. Beides kommt vor. Ich finde das so normal. Meine Empfindung dabei ist genauso gut.
Dokumentation
Jeder Mensch bedarf der Ordnung. Bei der inneren Schau klären sich die Dinge leichter, wenn ich mich in einer dafür geeigneten Umgebung aufhalte.
Alles kommt mit Ruhe zustande. Hektik ist eine den Menschen überlagernde zusätzliche Eigenschaft. Ich habe gelernt, mich unbelastet zu verhalten. Mein Weg ist klar. Er liegt vor mir und kann erfahren werden.
Meine Sprachgestaltung ist wie mein Weg auch eine einfache Emanation. Ich nenne bei ihr das Gute, was gerade in meinen Gedanken vorkommt. Das ist für mich relevant. Ich bringe meine Ideen da an, wo ich schon bin. Dadurch sprenge ich manches Verhaltensmuster meiner Mitmenschen. Ich kann mich so integrieren. Was ich für mich habe, das stattet mich auch aus. Was ich schon gebildet habe, das steht mir ab diesem Moment auch zur Verfügung.
Dokumentation
Ich glaube alles. Was man mir sagt, ist gut. Es stammt von Menschen. Also wird es auch menschlich sein, das anzunehmen. Was ich höre, ordne ich auch zu. Ich lasse jedem sein Recht und nehme mir das Gleiche. So festige ich das wahre Verhältnis. Es hat Bestand.
Was andere über mich sagen, ist wahr. Was andere von mir halten, ist die Wahrheit meines Lebens. Da wehre ich mich gegen meine inneren Regungen, weil ich mich sträube. Es widersteht mir, es jedem recht zu machen. Ich mag das nicht.
Ich rede nicht mit jedem. Schon gar nicht spreche ich über alles. Was man von mir fordert, das erfülle ich sogleich. Was man von mir verlangt, das mache ich auch so.
Ich sehe es als indiziert an, dass im Indikativ gesprochene Worte wie Befehle aufzufassen sind. Wenn wir sagen, dass etwas schön ist, dann ist das der Befehl dazu, zu gefallen.
Mit der hohen Dichte der Information kommt auch die autoritative Art der Menschen zustande. Sie setzen durch, was sie kennen.
Alles, was sie nicht gekannt haben, ist ihrer Meinung nach unwichtig. Egal ist ihnen, was abseits ihrer Normen liegt.
Da kehre ich um und gehe heim. Was ist nur mit mir? - Irgendwie bin ich von der törichten Art meiner Mitmenschen beeinträchtigt. In beeindruckender Weise haben sie mir das Gute madig gemacht. Was ich zuvor hatte, das haben sie mir genommen.
Diesen Diebstahl zeige ich auf. Mein ganzes Leben ist davon gekennzeichnet, dass man mir nichts Gutes gelassen hat. Daraufhin hat man mich wie einen Pudel mit Wasser übergossen und mir gesagt, dass ich eben Pech habe. Vielen Dank, liebe Menschheit! - Prima, das habt ihr gut gemacht. Hier ist euer Lob. Ich brauche es nicht von euch.
Impuls
Was mich bedingt, bestimme ich etwa zur Hälfte selbst. Die andere Hälfte ist von dem Guten, was mich schon ausgemacht hat, festgelegt worden.
Gedanke
Ein Baum, der nicht mit dem Wind zu schwingen vermag, bricht im Sturm.
Impuls
Sprache ist wie Mathematik, nur ohne Logik.
Impuls
Entspannen möchte ich mich und schaue nach oben. Eine eigene Hoffnung soll mir zuteilwerden.
Vom Kreis zum Quadrat und wieder zurück zum Ursprung führt mein Weg. Dabei erkenne ich mich. Ich finde zu mir.
Handfest sind diese Dinge. Doch ich löse mich auch wieder von ihnen. Es ist mein Wunsch, etwas Gutes zu bewirken und beständig zu sein.
Ich schaue auf die Begrenzungen des Möglichen. Was ich tun möchte, sollte für mich Sinn haben. Ich baue an der eigenen Basis, aber ich stelle sie keinesfalls über alles.
Meditation
Beim nun folgenden Text möchte ich mich in der 2. Person Singular ansprechen:
Das Erste, was Du hier jetzt tun sollst, ist, dass Du Dich ein Stück weit erdest. Gestehe Dir das zu. Ordne die Dinge und gewichte sie.
Halte daraufhin bitte kurz inne und bestehe damit. Falls Du das Gefühl erlangst, gänzlich da zu sein, ist Dir Dein Werk gelungen.
Erkenne, was Du tun möchtest. Setze Dich dafür ein. Erinnere dich daran.
Glaube an Dich. So wirst Du Kraft erhalten. Stärke Deine Einheit. Erwache als Mensch. Bestelle Deinen Acker mit richtigen Gedanken.
Dokumentation
Die einfachen Handlungen eines Menschen ergeben seine Füllen.
Mit Zuhilfenahme meiner Ausstattung kann ich eigene Werke vollbringen. Sie sind mehr oder minder gut gelungen. Das bestimmt mein Lebensglück in gewisser Weise.
Darum mache ich es mit Worten fest und erhalte, was ich habe.
Ich suche nach einer Ebene, auf der ich meinen Mitmenschen begegnen kann. Hier schlage ich mein Zelt auf. Nicht mehr als das macht mich aus. Ich denke daran, wie ich sein möchte und bin es auch.
Bald soll es gut sein. Daran glaube ich.
Dokumentation
Ohne für mich das Gute auszumachen, wovon alles abhängt, werde ich kaum bestehen können.
Bei der Meditation finde ich zu mir, indem ich mich mit meinen inneren Bildern identifiziere. Das ist ein erster Anfang. Ich bedarf noch vieler heilsamer Momente, ehe ich voranschreiten kann.
Dokumentation
Alle Welt hat schon als Kind gelernt, dass die Erde ein Planet ist. Als solcher hat er die Sonne umkreist und wird derweil vom Mond umfahren. Zumindest ist uns das so erschienen. Darum haben wir dieses Wissen anerkannt und etwas damit Verbundenes an Kenntnissen angenommen.
In unserer Vorstellungswelt kommt manches davon vor, was wir wegen der Mitteilungen anderer Leute wahrgenommen haben. Doch die Schöpferkräfte, die einem menschlichen Wesen von Natur aus zu eigen sind, können davon in Mitleidenschaft gezogen werden, was er aus fremder Hand erhalten hat. Darum haben wir uns klargemacht, dass wir nicht dafür zuständig gewesen sind, ein solches Wissen zu bewahren, das uns nicht vollumfänglich zuteil geworden ist.
Damit sind wir umgegangen, was uns zu eigen ist. Das soll unsere Dimension sein, die dadurch verkörpert wird, was wir für uns wahr gemacht haben. In gewisser Weise ist sie bei uns auch vergeistigt vorhanden, weil wir ihr mit unseren Gedanken entsprochen haben. Das hat uns mental ausgestattet.
Das eine an Erfahrung haben wir keineswegs von anderen Erfahrungen abgelöst. Etwas davon ist emaniert vorgekommen, das andere hat sich allein nur virtuell gezeigt. Davon haben wir eine Einheit abgeleitet, die beides gleichermaßen berechtigt beinhaltet hat. Da sind wir so erschienen, wie es uns gegeben hat und haben auch für diese beiden Wirkprinzipien gestanden. Wir haben unterdessen geahnt, dass niemand so etwas auf eine andere Weise als wir getan hat.
Immer wieder haben wir etwas bei uns eingesetzt, was uns zu eigen gewesen ist, und damit etwas bei uns ausgebildet, was unserer Existenz gerecht sein soll. Eine solche Existenz haben wir als vollständig betrachtet und ihre Wertigkeit darum als das Ganze unseres Daseins angenommen. Daraufhin ist alles bei uns so erschienen, wie es vorgekommen ist, aber auch von uns anerkannt und bestätigt worden. Das hat weitere Verflechtungen bewirkt.
Eine Vollwertigkeit davon, was uns zu eigen ist, haben wir angenommen und das bei uns etwas gelten lassen. Die eigenen Güter sind bei uns nach wie vor vorhanden. Wir haben sie gerne, weil sie auch weiterhin bei uns zum Einsatz kommen und etwas Gutes für uns bedeuten.
Meditation
Der Mensch nimmt sich dasjenige Hilfsmittel, das er gebraucht hat, und setzt es bei der Verrichtung seiner Aufgabe ein. Ohne Hilfsmittel auszukommen, ist auf Dauer schlecht möglich. Dafür hat man sich eine Technik ausgedacht, die besagt, wie etwas geschehen soll, damit es funktioniert. An der Natur haben wir das abgelesen. Das soll es sein, was uns ausgemacht hat, dass wir das Wesen der Natur anerkennen. Damit hat sie etwas Gutes für uns dargestellt und uns ist manches über sie klar geworden. Ihr haben wir stets mit unseren Werken so gut, wie es geht, entsprochen. Willentlich oder unwissentlich ist so bei uns etwas geschehen, was gut gewesen ist.
Jeder Mensch hat in dieser Welt einen Platz für sich gefunden und eine dementsprechende Stellung vor seinen Mitmenschen erlangt, wie sie dazu gut passt. Damit ist er seiner Natur gerecht geworden. Da wir darum gewusst haben, dass so etwas gut sein wird, haben wir das zugelassen. Da haben wir vollkommen zurecht alles so belassen, wie es bereits vorgekommen ist. Nach und nach haben wir uns damit auch anzufreunden gewusst.
So ist bei uns mit der Zeit ein Weg entstanden, der für unsere Sache gut sein wird. Diese Hoffnung tragen wir an uns. Alles, was schon jetzt etwas Gutes ist, soll bei uns fortbestehen. Diese Ansage hat schon manches wahr gemacht.
So etwas sollte zu unserem Erfolg führen. Darum haben wir uns dafür eingesetzt und sind im Leben gerecht zu uns, aber auch gerecht zu anderen.
Im Grunde hat uns dieses Verhalten zu einem Progress befähigt. Manche Fertigkeiten haben wir schon deswegen erlangt, weil wir mit unseren Gedanken diesem Dasein gerecht geworden sind.
Gedanke
Der Realismus hat das Unbewusste fixiert. So hat er einer Fantasie der Menschen jegliche Bedeutung entrissen. Das Nichts hat bei uns um sich gegriffen und seinen Bereich vergrößert. Da ist mit einem Mal der aufgeklärte Mensch vor dem durch ihn geschaffenen Fluch geflohen. Was er wahr gemacht hat, ist der Bodensatz menschlicher Ideologie geworden. Mit einer Vernunft hat das wenig gemeinsam. Dennoch ist ein Nutzwert der Dinge und eine damit einhergehende Denkweise dem Realisten das Maß für die Sachverhalte seines Lebens. Damit hat er versagt und alles verloren. Was er aufgegeben hat, ist allen Menschen vorläufig entrissen worden. Da ist Tag geworden und man hat gesehen, wie sehr doch alles bei uns im Argen liegt.
Impuls
Die Bedeutung von nichts und alles soll uns verständlich sein. Ich baue diese beiden Worte schon seit einiger Zeit als Grenzwerte des Ganzen in meine Schriften ein. Im Gesamten ist so ein Fundus bei mir entstanden.
Das Dasein eines Menschen ist seiner Erscheinungsweise nach rhythmisch gewesen und es wird auch so zu verstehen sein. Da möchte er das Gegebene wiedererkennen. Dazu muss es jedoch wiederholt erscheinen.
Eine zu spezielle Darstellungsweise gewöhnlicher Dinge hat zeitweise keine Klarheit gebracht. Ich habe zwar Gebote, aber keine Verbote gebraucht. Die Dinge haben nicht immer für mich passend sein müssen, nur um mir recht zu geben.
Das eine hat vor oder hinter dem anderen sein können und ist doch gut gewesen. Das eine hat neben, über oder unter dem anderen sein dürfen und ist doch gut geblieben. Es soll keine zurecht verordnete Bestimmung dessen gegeben haben, was sein darf. Außerhalb jener durch die Gesetze des Staates ableitbaren Verordnungen soll der Mensch frei von solchen Weisungen sein.
Ja, das eine hat sogar losgelöst vom anderen sein können und ist dabei dennoch wahr geworden. Alles, was auf diese Weise zu benennen gewesen ist, sollte auch gut sein. Das hat aber nicht bedeutet, dass etwas, was hiermit nicht benannt worden ist, zu verwerfen sein wird.
Eine solche Vielheit möchte die Menschen erschrecken und doch sollte sie so etwas nicht tun. Sie hat sich einer Beherrschung durch den Menschen entzogen, was uns nicht beunruhigen sollte. Eine Natur der Dinge ist nun einmal im Gesamten allein nur als ganz zu erkennen gewesen. Dazu sollte sie auch als Ganzes abgebildet werden. Das habe ich hiermit in einer einfachen Weise zu tun versucht. Erkennen wir darum, wie das hier gegeben ist. Im Grunde hat uns dasjenige Gute, was dadurch aufgezeigt worden ist, bereits so vieles leichtgemacht. Das ist vor allem dann der Fall gewesen, falls wir verstanden haben, auf eine eigenständige Weise unseren Gedanken auszuprägen, wie er uns bereits bekannt sein wird.
Weil wir unabhängig von etwas zufällig Gegebenem sind, haben wir uns in unserem Verhalten frei davon gezeigt, was da vorgekommen ist. Dann haben wir aber auch eine gewisse Wahlmöglichkeit dafür erhalten, was wir tun möchten. Wir brauchen sie, um zu bestimmen, was wir an unserem Leben schon geschätzt haben.
Gedanke
Freiheit soll immerzu allein nur ein Teilaspekt des Gegebenen sein, was da bei uns vorgekommen ist. Ohne eine Vollständigkeit der Dinge zu berücksichtigen, wäre das Leben kein Vollwertiges für uns.
Dokumentation
Jene Materialsammlung im Wiki 'Einsiedelei' ist während der Arbeit in meiner eigenen Kreativwerkstatt zu Vorzeiten aus der Not heraus entstanden. Ich habe in den Jahren von 2008 bis 2013 sehr mit meinem Dasein zu kämpfen gehabt. Da habe ich mir vieles zu meinem Leben aufgeschrieben, was mich bewegt hat. Diese Beschäftigungsart habe ich hernach fortgesetzt. Das hat mir gut gefallen.
Heutzutage dient mir das Werkschaffen vornehmlich als Zugang zu den verschiedenen Momenten meines Daseins, an die ich mich erinnern möchte. Meine vormaligen Gedanken und Ideen habe ich mir aus diesem Grund gerne bewahrt. Das Textwerk des Wikis 'Einsiedelei' stellt in vielfacher Hinsicht einen Schlüssel zu meinen tatsächlichen Vorlieben dar, welche ich damit bereits nachbereitet habe.
Ich gehe im Alltag mit diesen Schriften auch weiterhin um. Hier schreibe ich mir manches davon auf, was mir im Laufe der Zeit über dieses Dasein und das Leben von mir klar geworden ist. Doch zuweilen hat mich auch mancher eigene Impuls etwas getäuscht. Dann nehme ich meine 'Karten' zur Hand und sehe mir das Ganze noch einmal an, um eine Gewissheit über den betreffenden Sachverhalt zu erlangen. So habe ich das eine oder andere davon schon ein Stück weit bereinigen können. Mit der Zeit sind so die Wikis der Kartei ‘Baukasten’ entstanden und in ihren heutigen, nahezu fertigen Zustand gekommen.
Für ein stimmiges Bild des Ganzen möchte ich meine Zeit auch weiterhin einsetzen. Das habe ich gewahrt. Manches Gute habe ich deshalb zu den bestehenden Schriften hinzugefügt, weil Wahres die Wahrheit mehrt. Getreu diesem Wort habe ich mein Werk ausgebaut und schon manches dazu ergänzt.
Ich bekenne mich gerne dazu, dass ich bei der Erstellung meiner Schriften von einigen einfachen Annahmen ausgehe.
Das Wesen der Natur wird von einer trivialen Art sein. Es soll benannt werden.
Das Wesen des Menschen wird wie das Wesen der Natur sein.
Ein guter Gedanke wird durch einen anderen guten Gedanken zurecht erweitert oder bestätigt.
Ein gutes Wort wird durch ein weiteres gutes Wort zu vervollständigen und abzusichern sein.
Die Summe der bekannten Dinge soll von einer endlichen Art sein.
Von Gutem kommt Gutes. Alles summiert sich zu etwas Ganzem auf, indem es sich ergänzt und zu seiner Einheit findet.
Die Sprache zeigt uns den Weg von sich aus auf.
Alle Wirrungen sind durch den ungeordneten Ablauf der Geschehnisse zu erklären und können zeitnah aufgelöst werden.
Alle Irrungen resultieren aus einer verkehrten Anwendung des Vorgegebenen und sollten nicht noch länger fortbestehen.
Das Verkehrte wird einfach zu berichtigen sein, indem man es umkehrt und erneut justiert.
Das Falsche löst sich nach Erhalt der dazu richtigen Erkenntnis in Beliebigkeit auf und fällt darum vom Bekannten ab, weil es nichts Gewisses ist.
Es besteht keine Berechtigung zur Dominanz von irgendjemandem über die gegebenen Dinge.
Die Entscheidungen des Menschen bezeugen seine Halluzinationen.
Die Einstellung oder Prägung eines Menschen hat konstant die gleiche Eigenschaft über sein ganzes Leben hinweg. Sie verkörpert den Modus seines Daseins, also seine Existenz.
Die wahren Verhältnisse dieses Daseins ermöglichen keine Selbstbestimmung. Alles hat miteinander abgesprochen und vereinbart zu werden.
Der universelle Geist des Menschen ist auf uns übertragbar, weil er dem Menschen stets entsprochen hat.
Impuls
Fange mit deiner Zeit heute etwas Rechtes an. Erkenne einmal den Ort, an dem Du gerade bist und auch die Stunde, die es hier jetzt ist. Da fangen wir bei der Eins zu zählen an und bleiben dabei, unsere Dinge so zu tun, wie sie uns entsprochen haben. In eindeutigen Abständen zählen wir weiter und staffeln somit das uns Bekannte, um was wir etwas gewusst haben.
Gedanke
Eine Ordnung hat schon Bestand bei uns erfahren oder sie ist keine für uns gewesen.
Wird ein Schriftstück gut gelungen sein, dann zeigt sich Dir dessen Wert von sich aus auf. Da wirst Du auf dem einmal von Dir bewahrten Wort mit etwas Gutem aufbauen können. Die einzelnen Texte sollen eine Einheit mit dem restlichen Werk bilden. Danach richtest Du Dich aus.
Was uns zuteil ist, soll das in vollumfänglicher Weise sein. Daran machen wir unser Wesen fest. Es ist eines für das Ganze dieses Daseins gewesen. Daran haben wir geglaubt und diesen Glauben haben wir wiedergegeben, weil wir alle Menschen in genau diesem Licht gesehen haben.
Impuls
Ein paar Gedanken zur von mir für mich bestimmten Aufgabe möchte ich Ihnen nun hier aufzeigen.
Als der erste Aspekt meiner Arbeit soll zu nennen sein, dass ich mein eigenes Textwerk nachhaltig verbessern möchte. Dazu habe ich etwas Geeignetes zu erlernen. Ich möchte mich daran gewöhnen, ein einheitliches Deutsch zur Erstellung der eigenen Sachen, Dinge und Schriften zu verwenden. Die Sprache hat es in sich. Ihre grammatische Struktur beginne ich langsam erst zu erfassen. Jene von mir bereits eingeführten Vokabeln bringen mich dahin, dass ich mir deren geordnete Anwendung jetzt durchdenken möchte. Die gesamten Seiten meiner Kartei 'Baukasten' sollen in ein geeignetes Format überführt werden. Ihre Grundstruktur, insbesondere die Abfolge der Texte, soll dabei möglichst so erhalten bleiben, wie sie gegeben ist.
Ich möchte die bereits bestehenden Gedanken und Ideen, aber auch deren strukturelles Erscheinungsbild damit für die kommende Zukunft bewahren, wie sie sind. Dazu speichere ich sie ab. Der funktionale Charakter meiner Schriften soll erhalten werden. Dadurch, dass ich die entsprechenden Texte bereits in Grundzügen erstellt habe, steht mir nun ein ganzer Fundus an Eigenleistungen zur Verfügung, aus dem ich schöpfen kann. Da soll es mir gelingen, mich auf etwas Weiteres vorzubereiten, was darauf aufzubauen wäre.
Der Bestand eigener Schriften möchte abgesichert sein. Die Güte einer Lesung jener Texte aus meiner Feder wird einen guten Teil ihres Wertes für eine Leserschaft ausmachen. Also ist es gleichfalls von mir wichtig zu nehmen und sicherzustellen, dass die Schriften sprachlich etwas Brauchbares vermitteln.
Jener im 'Baukasten' vorhandene Anteil der Gedanken- und Ideenwelt von mir spiegelt diese zuweilen noch in einer etwas eigenwilligen Weise wider. Die richtige Form dafür soll einmal bestimmt werden. Das dabei Festgelegte soll dann meine Richtschnur sein, damit die Kartei sinnvoll erweitert oder bereinigt werden kann.
Ich möchte das machen, um zu passenden Aussagen über mein Dasein zu kommen. Den solchermaßen erzeugten Schriften soll sich dann im Nachgang die Erklärung zur Werkschau leicht hinzufügen lassen. Die Beschreibung weiterer Merkmale davon, was das Dasein als Mensch heutzutage ausmacht, soll von mir koordiniert werden und die Aussagen dazu sollen sich dem bereits Gegebenen schlüssig angliedern. Ich möchte dabei darauf achten, dass die Inhalte, sprachlich gesehen, nicht zu schwierig vermittelt werden.
Da erarbeite ich mein Werk aus dem bestehenden Material meines Fundus. Das Ganze hat mir schon viel fürs Leben geholfen. Bei meiner Arbeit am Karteikasten ist zuweilen vorgekommen, dass sich mir der Zugang zu den eigentlichen Kräften von mir erschlossen hat. Solche durchaus schönen Momente habe ich dann gerne zugelassen und angenommen. Manches davon, was ich dabei erlebe, flechte ich ins bestehende Textwerk ein, weil es Relevanz für mich hat.
Es soll genau das von mir aufgeschrieben werden, was bei mir tatsächlich an Gedanken und Ideen aufgekommen ist. Für sie besteht bei mir eine Referenz. Darauf bin ich ausgerichtet, was mir zu eigen ist. Ich möchte mit meinem Werk anerkennen, was bei mir für eine Regung erscheint. Das wird doch schon so richtig sein, wie es mir gegeben ist. Dem entspreche ich, was ich habe. Solchermaßen leiste ich mein Werkschaffen ab.
Als ein zweiter Aspekt der Erstellung eigener Schriften möchte ich Ihnen jetzt aufzeigen, dass ich mich bei der Arbeit zu meinem christlichen Glauben bekannt habe, wo mir dies zu tun erforderlich vorgekommen ist. Das hätte jedoch nicht im Übermaß geschehen sollen. Darum habe ich es in verhaltener Weise erwähnt.
Als der dritte Aspekt der Werkschau wird zu erklären sein, dass ich eine gewisse Nähe zu den für mich bestimmten Dingen aufrechterhalten möchte. Ich möchte mir auf diese Weise eine Einsicht in die Gründe meines Daseins bewahren. Jene damit verbundenen Vorkommnisse und Begebenheiten sollen von mir anerkannt werden, wie sie geschehen sind. Dadurch sollten sie bekannt werden und wiederum als Referenz für etwas Weiteres dienen können.
Ich habe mir zur Erstellung der Kartei 'Baukasten' eine Basis eingerichtet, dank welcher ich jenem bisherigen Ausgangspunkt von mir auch weiterhin in eigenständiger Manier entsprechen kann. Von ihr gehe ich aus. Sie erkenne ich an. Ich möchte nun auch noch feststellen, dass ich bei meinem Werkschaffen einen unverkürzten Weg begehe. Ich kenne von meinem Lebenswandel hauptsächlich den jüngsten Schritt sowie den nächsten. Eine solche Vorgehensweise schützt mich vor der wenig bekömmlichen Bedrängnis und sie stärkt mir auch den Rücken, wenn immer jemand meint, mir verquere Ratschläge erteilen zu müssen, weil ich nicht so gehandelt habe, wie er es sich von mir gewünscht hat.
Gedanke
Die Einführung von zusätzlichen Worten in das Textwerk der Kartei 'Baukasten' wird dank der Schaffung einer dafür zuträglichen Referenz von mir vorbereitet. Inzwischen sind schon etliche Ergänzungen dazu verwirklicht worden, was ich bereits gesagt habe.
Gedanke
Eine Verdichtung der Energie sprengt zuweilen den gesunden Rahmen eines Menschen und macht ihn krank.
Zuweilen erinnern sich mir Worte anderer Menschen aus den vergangenen Situationen meines Lebens. Etwas davon ist als Auswirkung auf mich zu vernehmen, was ich verspüren kann. Manches davon ist gut, aber es gibt auch schreckliche Erlebnisse mit verheerenden Folgen, die ich erfahren habe.
Manchmal sitze ich da und bin mit Erinnerungen befasst, die mir etwas ausmachen. Dann leide ich darunter. Das hat mich einige Lebenszeit gekostet.
Jene Momente nutze ich zur nochmaligen Bewertung der früheren Geschehnisse meines Lebens. Sobald die erste Wirkung davon bei mir einsetzt, höre ich damit wieder auf.
Dokumentation
Ein bei mir vorhandener Gedanke sollte auch ein zu verwertender Gedanke sein. Darum lasse ich einen solchen Gedanken zu. Ich erkenne ihn an, wie er ist. Das gewöhnt mich an mein Denken.
Somit erreiche ich den Grundzustand eines Bedenkens auf sehr leichte Weise. Ich nehme das Gegebene an, wie es mir bekannt ist, weil es wahr ist, was mir erscheint. Das Gute erkenne ich dabei an. Es gilt mir als Vorgabe für mich. Ich weiß, dass ich mich damit befassen möchte. Da habe ich alsbald schon weitere Regungen an mir gewahrt, mit denen ich jetzt etwas anfangen kann.
Da habe ich mich gerne mit meinem Werk beschäftigt. Manches davon, was ich gedacht habe, habe ich beim Schreiben an der Kartei 'Baukasten' aufgegriffen. Ich stelle gewissenhaft dar, was mir so etwas bedeutet. Dann, wenn ich die Gelegenheit und auch die Lust dazu habe, etwas davon in meinen Schriften anzubringen, was mein Lebensglück ausmacht, mache ich das in der Regel gerne. So sichere ich ab, was mir zu eigen ist.
Gedanke
Eine Kontrolle über das Dir Gegebene wird gerade durch eine Verlangsamung davon, wie Du arbeitest, und ein Innehalten dabei gut zu verwirklichen sein.
Dein Blick wendet sich nun vom Inneren ab und Du schaust auf Deine Umwelt.
Die Menschheit ist in einem Zustand der inneren Verwahrlosung angelangt. Alles schreit. Alles tobt. Das haben wir so gesagt, weil wir es festgestellt haben. Um etwas für sich verbessern zu können, bedarf es erst einmal einer Bestandsaufnahme, was bei uns los ist.
Die Menschheit regt sich unentwegt, ohne zur Ruhe zu kommen. Alle medialen Kanäle sind voll davon, dass etwas passiert. Ihr übertriebenes Movement ist die Folge ihres Umgangs mit der eigenen Lebensgrundlage.
Gedanke
Im Zweifelsfall hat unsere Stimme ein Gewicht.
Dokumentation
Es gibt kein schlechtes Wort, sondern allein nur mehr oder minder gute Wortverwendungen. Aufbauend auf dieser Idee führe ich in meinen Schriften meine Gedanken aus. Dabei habe ich nach und nach mehr und mehr unterschiedliche Worte in sie aufgenommen. Entscheidend für den Wert davon, was ich sage, werden die Zusammenhänge sein, die ich mit ihrer Hilfe erzeuge. Das Werk habe ich weitgehend erhalten. Da erscheinen die Dinge beim Lesen als Bild vor mir. Dieses Bild hat gewisse Eigenschaften, die ich ihm zuvor verliehen habe. Das habe ich eingehend vorbereitet.
Das sollen nun gerade solche Eigenschaften sein, die mein Leben kennzeichnen und ausmachen, um die es mir bei meinem Werk gegangen ist. Ihre Zurschaustellung erfolgt aus persönlichen Gründen. Solche Gründe zu benennen, sollte möglich und gut sein. Ich werde das einmal tun.
Gar vieles ist über mich zu Vorzeiten bereits gesagt und aufgeschrieben worden. Da haben die Leute vieles fest gezimmert, was ihnen eingeleuchtet hat. Sie haben damit etwas verfügt, was sich auf mich deutlich vernehmbar ausgewirkt hat. Das hat mir geschadet. Dieser Bestimmung meiner Person durch für mich fremde Menschen möchte ich mit meiner Arbeit etwas Eigenes entgegenstellen. Sie möchten das zur Kenntnis nehmen.
Da habe ich mich behauptet. Ich habe jedoch nicht gedacht, dass diese Leute mein Schicksal verkannt haben. Es ist ihnen nur nicht möglich gewesen, etwas davon zu erfassen, was mein Leben mir bedeutet hat. Sie haben mich kaum gekannt, auch wenn sie viel mit mir gesprochen haben.
Vieles ist also über mich und meine Situation gesagt und aufgeschrieben worden. Dazu sind auch Akten erstellt worden. Das hat meinen Lebensweg gezeichnet. Chancen sind dadurch blockiert worden. Der Rahmen, der für mich von jenen Menschen vorgesehen worden ist, hat das Glück in meinem Leben fast unmöglich gemacht. Was mir verblieben ist, ist nicht viel wert und zudem auch unschön gewesen. Das habe ich nicht so stehenlassen wollen.
Darum möchte ich mir endlich Gehör verschaffen.
Ich bin von einfachen Annahmen ausgegangen, als ich die Dinge meines Daseins sprachlich festgemacht habe. Ich habe zugleich heftig dabei gelitten. Was währenddessen über mich gekommen ist, habe ich nicht abzuwehren gewusst. Das hat mich doch verwundert, was für Effekte es auf mich hat, wenn ich von meinem Leben schreibe. Meinem Empfinden nach befinde ich mich in einer argen Notlage. Sie ist in mir veranlagt.
Es ist erforderlich, für sich einzutreten. Darum bin ich gerne in mich gegangen und habe hervorgebracht, was mein Leben ausmacht. Das habe ich beim Schreiben vernommen und auch etwas davon in meine Schriften integriert. Gar vieles ist so endlich vor mir erschienen, was mich bedingt.
Im Nachgang daran bin ich dazu übergegangen, das eigene Leben von mir von überzähligen Anteilen zu befreien. Ich habe aufgelöst, in was ich verstrickt bin. Das Lösen meiner Lebensdinge von den Vorgaben anderer Leute ist mir wichtig erschienen.
Gedanke
Das Leben als Kreis aufzufassen, soll uns eine bessere Vorstellung davon ermöglichen, was uns ausmacht. Jeder erlebte Moment ist an uns verankert und wirkt sich auch weiterhin auf uns aus. Ein helles Licht geht unterdessen von unserem Inneren aus. Paramatman sagen manche Leute in Indien dazu. Das soll unser Lebensfunke sein.
Dokumentation
Dank der Festlegung auf die Besprechung der Geschicke meines Daseins habe ich meine Sprache an den Geschehnissen dieses Lebens verankern können.
Gedanke
Ganz gleich, was wir Menschen auch für eine Arbeit getan haben, es hat sich dadurch etwas bei uns erfüllt.