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Impuls
Der erste Schritt wird der Wichtigste sein. Von ihm hängt ab, welche Variante der Entfaltung ich gewählt habe. Ja, er steht jetzt schon dafür, was ich tun werde. Das bedingt auch mein Dasein und bereitet die zukünftigen Möglichkeiten von mir vor.
Zuerst führe ich ein Bekenntnis zur absoluten Natur der Dinge durch und lasse sie bestehen, wie sie sind. Mein Gedanke dabei lautet folgendermaßen. Der Sinn jeder Sache wird durch sie selbst vorgegeben und bedeutet etwas. Das Wesen der Dinge bedingt den Menschen unentwegt.
Da sage ich, dass ein Stein auch das sein möchte, was er ist. Er will als Stein genommen und als Stein verstanden werden.
Gesteht man den Dingen dieses Verhalten zu, erhalten sie ein Eigenleben, das einer visionären Schau gleichkommt. Sie steht für den Geist des Menschen und ist von höherer Art. Das hat nicht bedeutet, dass man sich nicht irren könnte. Nein, vielmehr bedeutet diese höhere Natur, dass wir dank ihr geführt, gehalten und getragen von unserer Schau sein werden.
Da sind wir Subjekt, handelnde Person eben. Als das, was wir sind, nutzen wir die Gelegenheiten dieses Daseins für uns selbst. Manche Leute haben solch ein Verhalten als egoistisch abgetan. Das wird es primär tatsächlich sein. Aber es verschafft uns die Verhandlungsbasis, die wir für die Wirksamkeit altruistischer Wesenszüge brauchen.
Was zu kurz gegriffen hat, führt zu einer verminderten Handlungsfähigkeit.
Dokumentation
Mit nichts in der Hand stehe ich da und muss feststellen, dass es wahr ist. Dieses Dasein ist eines, bei dem ich alles auf die Karte der Resonanz setze. Mein Leben habe ich vormals schon einmal zu ordnen versucht. Ich habe jedoch keine Ordnung dauerhaft erhalten. Das habe ich nicht geschafft.
So ist alles gekommen, aber auch wieder vergangen.
Meiner Ansicht nach habe ich das Falsche gewollt. Etwas Gutes wäre erhalten geblieben. Es muss also so sein, dass ich bislang auf das falsche Pferd gesetzt habe.
Wer etwas Gutes will, der muss auch etwas Rechtes tun.
So kann ich nun feststellen, dass ich mich bemüht habe. Es ist leider nicht geglückt. Was man davon zu halten hat, frage ich mich da. Es gibt Antworten.
In meinen Schriften fokussiere ich mich auf die Vorgänge bei mir. Zu einem Versagen gehört auch die Feststellung, warum es eingetreten ist, dass man versagt hat. Schließlich möchte ich doch aufbereiten, was mir geschehen ist und die Frage nach dem warum stellen können.
Meine Lektionen habe ich zu lernen. Um das zu schaffen, möchte ich den Ausgangspunkt definieren, wo ich jetzt stehe.
Ich könnte die Dinge nicht schöner machen, als sie sind, ohne dabei mich selbst über die Wahrheit zu täuschen. Mein Vermögen wird durch jede weitere Lüge dezimiert. Die Verblendungen führen zu mentaler Schwächung und wirken sich heftig aus. Davor schütze ich mich. Es wird nicht schön sein, solch deutliche Worte zu hören. Aber der Wahrheit sollten wir gerecht sein und sie aufdecken.
Was wir tun können, um unsere Situation zu klären, sollten wir angehen. Es würde nicht ausbleiben, dass dabei schmerzliche Erfahrungen gemacht werden müssen.
Gedanke
Das erste Tor zu einem der Labyrinthe des menschlichen Geistes wird dasjenige sein, durch das wir hindurch schreiten müssen, sobald wir Einsicht erlangen wollen. Ohne den Blickwinkel anzupassen, wäre es kaum möglich, an solch einem wenig vertrauten Ort zu bestehen.
Ich will nun etwas Allgemeines zur Einsicht sagen.
Was wir sehen und was wahr ist, das ist zueinander kongruent. Die Idee, dass die sichtbare Welt uns täuscht, wäre eine Einbildung. Sie täuscht den Menschen nur dann, wenn er glaubt, dass die sichtbare Welt bereits das vollständige Ganze ausmacht. Das würde sie nicht können.
Alles ist aus Licht gebildet. Aber Licht würde nicht alles sein, was bestanden hat.
Der menschliche Geist braucht das Licht, weil er sich davon ernährt. Unsere Auffassung wird seine Stärke ausmachen. Unsere Verblendung schwächt darum vornehmlich den Geist mit seinen mentalen Eigenschaften.
Da gehen wir forsch vor und setzen unseren Zustand mit dem der Verblendung gleich. Dieser Ansatz ist gut, denn er taugt zur Prüfung. Wir stellen fest, ob es geeignet oder ungeeignet sein wird, wie wir die Dinge erfahren. Unser Erleben und die Auffassung des Erlebten bedingen sich. Das Erfahrene ist eine Verkettung der Zustände. Sie bewirkt letztendlich unsere Kraft. Wie wir durchs Leben gehen, hängt mit Sicherheit von ihr ab.
Unsere Eigenheiten haben wir da bald vor Augen und können etwas davon bewerten. Unsere Gedanken sind für uns greifbar. Niemand außerhalb von uns hat es in gleicher Weise gedacht, was wir zu bedenken wissen.
Das Beeindruckende an dieser Sache ist, dass nur wir diese Konstellation erfahren können, die uns zuteil wird.
Unsere Stärke setzt Kräfte frei, aber es wird die Aufmerksamkeit von uns sein, was bewirkt, dass wir uns konzentrieren können. Ohne die innere Sammlung auf der gedanklichen Ebene werden wir abdriften. Alles wird verkommen, wenn wir abgelenkt sind und das eigentlich Wichtige nicht mehr wahrnehmen. Aus diesem Grund sei davor gewarnt, dass man unbedacht ist und geschehen lässt, was besser nicht geschehen würde.
Da verwandelt sich die Eigenschaft unserer Einsicht von einer passiv erfahrenen Größenordnung zur aktivierenden Kraft. Unsere Macht besteht durch diesen Wechsel der Konfiguration viel klarer. Was wir damit deutlich machen können, ist, dass wir in der Lage sind, eine Erfahrung, wie die Einsicht eine verkörpert hat, als Motivation zu einem Handeln transformieren können.
So wird wahr, was wir gedacht haben.
Dokumentation
Rückblickend auf viele Situationen, zu denen mir verwehrt geblieben ist, dass man mir zuhört, komme ich zu entsprechenden Schlüssen. Es wird den Leuten egal sein. Es hat sie nicht interessiert. Sogar meine Verwunderung ist für sie nicht wichtig gewesen.
Da mir klar ist, dass die Zeiten der Aufklärung Geschichte sind, habe ich nach Belegen für sie in meinem Umfeld gesucht und auch welche gefunden. Man verteufelt hierzulande gerne seine Nachbarn. Die alltäglichen Geschehnisse werden herangezogen, um zu denunzieren. Jetzt ist es so, dass die Leute das nicht nur getan haben, sie unterstellen ein analoges Verhalten allem und jedem in ihrem Umfeld. Dabei kalkulieren sie tückisch. Was der andere nicht tun sollte, wird selbst ausgiebig praktiziert. Sprich: Es wird denunziert.
Unglaublich scheint zu sein, dass es auch nur einen geben wird, der davon nicht ausgiebig Gebrauch gemacht hat. So jemand ist abgehoben. Es wird gesagt, dass er sich für etwas Besseres hält.
Da setzen die Menschen Fehlverhalten mit Menschlichkeit gleich. Wer sich nicht ebenso schändlich verhält, wird ein Unmensch sein. Seine Charakterzüge sind verzerrt. Er trägt keine reine Seele, sondern ist in sich innerlich zerrissen.
Was im kleinen Rahmen noch auf spezielle Weise geschieht, ist ein allgemeines Phänomen. Bei uns tritt es auf und kommt zum Vorschein. Alle Details davon kommen zutage. Aber bezogen auf das Größere in unserem Land ist dieses Hick Hack erst recht zu vernehmen. Dort finden Grabenkämpfe in der Form der Verunglimpfung statt. Jedes Mittel ist dazu Recht. Es gibt keine Grenze und auch keinen Geschmack dieser Dinge, die für Zurückhaltung unter den Obrigkeiten sorgen.
Da möchte ich etwas anführen. Ein paar Worte möchte ich sagen, die diesen kategorischen Unverstand erklären oder zumindest einordnen.
Heute herrscht die Meinung vor, dass subjektive Geschehnisse fehlerbehaftet und darum falsch seien. Man zieht es vor, die objektive Form zu wählen.
Nicht ohne dieses Verhalten anzuprangern sage ich schlicht, dass es von Verklärung zeugt. Ich behaupte, dass man alles so verfälschen kann, dass es unbedeutend wirkt.
Das sollte den Unterschied machen.
Bestimmte, unerklärliche Phänomene unserer Zeit beschäftigen mich, weil sie gefährlich für Land und Frieden sind. Ich stelle sie in meinem Umfeld direkt ab, indem ich sie beeinflusse. Das hilft jedoch kaum etwas. Als Einzelner unter wenigen kann ich etwas ausrichten. Aber diese Einflussnahmen werden nicht weitergetragen. Im Grunde geht die Flamme an meiner Fackel aus, sobald ich um die Ecke gegangen bin.
Das Gute daran ist, dass es nicht eindeutig geklärt werden kann, wie die Dinge geschehen, solange man rigoros seinen Unverstand toleriert. Der Schaden besteht jedoch fort, da es den Leuten nicht wichtig gewesen ist, was dadurch verloren geht.
Die Befriedigung steht für sie im Mittelpunkt. Dafür nehmen sie vieles in Kauf. Es scheint vermeintlich zu billigen zu sein, dass Links und Rechts der Wegsaum von Zerrüttung strotzt, da man immer noch vorankommt.
Dieses Verhalten entspricht dem Denken der Leute. Ihre Logik ist eine, die im Zweifel das Gute nur als etwas ansieht, auf das sie selbst Zugriff haben. Was andere brauchen, ist egal. Was anderen wichtig ist, hat nichts zu bedeuten.
Dieser Selbstbezug verkennt die gesellschaftlichen Bezüge anderer. Er zerschneidet noch das letzte Band der Menschlichkeit.
Von allem Unfug geht eine gewisse Gefahr aus. Am Schlimmsten jedoch ist die vollendete Ordnung, wenn sie ungeeignet sein wird.
Dokumentation
Meine Texte stehen jeweils für sich. Sie tragen eine Zuordnung sowie manchmal auch eine Überschrift, dank der das Prinzipielle ausgesprochen wird, um was es in meinen Texten geht.
Als Schreiber bin ich auch der Leser meiner Texte. Das macht etwas aus.
Da ich meine Schriften regelmäßig revidiert habe, sind sie mir des Öfteren erneut vor Augen gekommen. Im Grunde habe ich etwas gelernt, als ich sie erzeugt habe.
Analog zu einer Phase des Übens und Lernens von einzelnen Lektionen habe ich beim Schreiben den Weg des Zusammenschlusses der eigenen Gedanken- und Ideenwelt gewählt. Ich betreibe eine dokumentarische Aufarbeitung meines Innenbereichs. Das führt einerseits zu solchen Konklusionen, andererseits erschließt es persönliche Erfahrungen.
Das ist nun der Hebelpunkt meines Schaffens.
Hier kann man ansetzen.
Abhängig von der Griffweise habe ich mal meine Person und mal ihren Überbau ausgemacht, während ich gelesen habe.
Zugehörig zu meinem Überbau ist eine Schnittstelle, die mir Zugänge zu den mit mir befreundeten Menschen bietet. Natürlich kann ich sie lediglich näherungsweise ansteuern. Was ich mir vorgestellt habe, gelingt mir sporadisch. Es ist nicht die Regel gewesen, dass alles geklappt hat oder gar zu erzwingen gewesen ist.
Das bedeutet, dass mein Adressat eine andere Person sein wird, die mit mir befreundet ist. Sie kann von mir erst erreicht werden, wenn ich mich mittels meines geistigen Überbaus, dem gedanklichen Hintergrund von mir also, mit ihr in Verbindung setze.
Was kommt von ihr zu mir zurück? - Nun, es wird wie eine Diskussion sein, was ich da erfahre. Bestenfalls führt eine Begegnung zu guten Gesprächen.
Davon wünsche ich mir etwas. Ich wäre froh, der spielerische Umgang mit diesem Dasein führt mich auf meinem Lebensweg zu solchen Gefilden, wo ich es leichter haben werde, als es bislang der Fall ist.
Gedanke
Es wäre ein Fehler, der Beliebigkeit mehr Raum zu geben, als ihr zugestanden hat.
Impuls
Meditation ist Glück. Sie wird bewirkt und sorgt für Erfahrung. Der Ansatz für sie ist wählbar. Ich kenne keinen anderen Weg als meinen. Aus diesem Grund gebe ich ihnen meine Routine an, wie ich in der Meditation zu mir gefunden habe. Von dem dabei gewonnenen Glück spreche ich jedoch kaum. Es ist für andere Leute unerheblich.
Ausgangspunkt ist eine gerade Haltung in ausgerichteten Proportionen. Die Gliedmaßen sind beidseitig gleich angeordnet.
In einer solchen Position halte ich inne und lasse zu, dass ich still werde.
Ich folge jedem meiner Impulse und bleibe wie ich bin.
Ruhig, still und gelassen bin ich jetzt in dieser Haltung und verharre weiterhin mit Leichtigkeit in ihr.
Ich lasse alle schwellenden Kräfte los und beruhige mich durch die Reduktion der Körperspannung auf ihr Normalmaß.
Etwas an mir kommt in Balance.
Dank der besseren Gleichgewichtslage verbessert sich mein Ausgangspunkt.
Da das Leben ein zeitlicher Vorgang ist, wird auch die Meditation eine zeitliche Erscheinung sein. Ich gestehe mir zu, dass ich sie sequenziell erfahre. Das bedeutet, dass ich die gleichen Dinge mehrfach tue und den Weg dieses Prozesses mehrfach durchlaufe.
Ziel ist es, Glück zu erfahren.
Da ich Kenntnis von diesem Ziel habe, mute ich mir nur solche Dinge bei der Meditation zu, die mit meinem Glück korrelieren.
Glück vergeht.
Es wird uns gut tun, wenn wir die Leere des Geistes als Abwesenheit von Leid verstanden haben. Glück ist auch, den Grad der eigenen Erfordernisse zu stabilisieren.
Das Tatsächliche ist erfahrbar. Dazu braucht es keinen Spiegel.
Was uns ausmacht, das gibt uns Frieden.
Danke
Dokumentation
Geschriebene Texte sind wiedergegebene Gedanken. Da die Gedanken unserer Handlungsweise zugrunde liegen, können wir sie mittels der Schrift vor uns bringen.
Was wir somit erhalten, ist eine Spiegelung unseres Daseins und mehr.
Es wird auch eine Fata Morgana sein.
Die Worte der Menschen sind angereichert mit ihren Halluzinationen. So ist es wahr. Darum erkenne ich an, dass es mir mit meiner Sache gleich wie allen anderen Menschen ergeht.
Die Idee, dass Halluzinationen durch Drogen verstärkt werden, ist richtig. Es wird aber wahr sein, dass die Wurzel der Einbildungen am Menschen selbst zu finden ist. Sie wird seine Grundversorgung ausmachen und stellt seine energetische Anlage dar.
Kappt man diese Wurzel, wird der Geist leer. Da dörrt die Pflanze und verliert ihre Lebenskraft. Sie stirbt in einem mehr oder minder langen Prozess.
Manchmal schlagen die Pflanzen neue Wurzeln. Dann besteht für sie Hoffnung. Ihre Lebenskraft kann erneuert werden. Ihr Bereich wird erweitert.
Die Rückübertragung dieser Ideen auf den Menschen sollte sogleich erfolgen. Unsere vermeintlich wahnhaften Vorstellungen machen aus, was uns für eine energetische Konfiguration möglich sein wird.